Das Arbeitsleben wurde durch die Covid-19 Pandemie auf den Kopf gestellt und enorm digitalisiert. Arbeiten aus dem Home-Office ist das neue Normal. Neue technische Möglichkeiten, die Online-Werkzeuge wie MS-Teams, Slack, Asana oder andere Kollaborations-Plattformen bieten, können zwar den Arbeitsprozess virtuell gut abbilden, aber können wir darüber auch die Mitarbeiter*innen persönlich erreichen? Sind Mitarbeiter*innen nur präsent oder auch engagiert und motiviert? Denn Gespräche in digitalen Meetings sind meist aufgabenorientiert und lassen wenig Spielraum für Small-Talk, was zu emotionaler Erschöpfung führen kann.
Ein Phänomen, das das Instituts für Beschäftigung und Employability an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen unter dem Begriff „Zoom-Fatique“ beschreibt (1). Darüber hinaus befürchten auch immer mehr Führungskräfte, dass der Austausch mit den Mitarbeiter*innen mehr und mehr verloren geht und die Unternehmenskultur leidet (2). Deswegen verlangt die Krise online wie offline einen neuen Führungsstil, vielleicht sogar eine ganz neue Unternehmenskultur. Die zu lösende Frage lautet: Wie kann ich Mitarbeiter*innen über digitale Wege persönlich erreichen, ihre „Happiness“ messen und sogar verbessern?
Mit dieser Frage haben wir uns an unseren Partner Breitenstein Consulting gewendet, der seit mehreren Jahren interdisziplinäre Studierendenprogramme aus der Betriebswirtshaft und Psychologie an der LMU München betreut. Hier begleitet ein Team aus Studierenden über mehrere Monate ein Projekt als„Scientist-Practitioners“ . Die spannenden Ergebnisse, welche in dieser engen Zusammenarbeit entwickelt wurden, möchten wir in diesem Artikel gerne teilen:
Lese hier weiter, um mehr zu verstehen: