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Digitale M&A Checklisten - Smartmerger.com

Geschrieben von Severin Falkenhahn | 16.April 2026

Checklisten sind ein elementarer Teil von professionell geführten M&A Projekten. Während bisher Checklisten meist klassisch in Papier, Word oder Excel-Format genutzt wurden, ermöglicht die Digitalisierung neue Möglichkeiten, die Zusamenarbeit effizienter, die Qualität höher und die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten.

M&A wird oft als die Königsdisziplin der Betriebswirtschaft bezeichnet und deutet damit bereits an, wie komplex diese Projekte sind und welch hohe unternehmerischen Risiken mit solchen Projekten einhergehen. Damit der Komplexität und dem hohen Risiko entgegengewirkt werden kann, gibt es stets Bestrebungen M&A Projekte weiter zu standardisieren und so strukturiert wie möglich abzuwickeln.

In der Wissenschaft entwickelten sich daher in der Vergangenheit bereits diverse Prozessmodelle (Potentieller Querverweis: wozu das von Lucks/Meckl sicherlich zu den Bekanntesten Vertretern zählt), die den Ablauf von M&A Projekten detailliert analysieren und beschreiben. Auf dieser Basis haben sich in der Praxis i.d.R. unternehmensspezifische Playbooks entwickelt, die einerseits den M&A Prozess im Unternehmen standardisieren und andererseits für die handelnden Personen eine Hilfestellung geben. (Für mehr Inhalt zum Thema Playbooks siehe Link). Zentrales Element von Playbooks sind Checklisten.

Checklisten werden dabei über den gesamten M&A Prozess hinweg eingesetzt. Insbesondere während der Due Diligence und der Post Merger Integration (PMI) kommt kein M&A Projekt ohne Checklisten aus. In der Praxis werden diese Listen in 99% der Fälle mit Hilfe von Tabellenkalkulationsprogrammen wie bspw. Microsoft Excel erstellt und im Projektverlauf mit großem Aufwand kontinuierlich gepflegt. Welche Herausforderungen dies mit sich bringt und welche Möglichkeiten der Einsatz digitaler M&A Plattformen bietet wird im Folgenden anhand von drei Dimensionen dargestellt: